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Vom Urlaubshoch ins Motivationsloch

Sommer heißt Leichtigkeit, Lebensfreude und Urlaub. Schon zu Jahresbeginn werden eifrig Urlaube gebucht und wenn dann der Reisetermin näher rückt, fühlt man sich wie ein kleines Kind vor Weihnachten. Herrlich. Ausspannen, nichts tun, genießen. Soweit alles schön und gut, doch jeder Urlaub geht irgendwann zu Ende. Kaum haben sich Körper und Geist an das süße Nichtstun gewöhnt, steht auch schon wieder der erste Arbeitstag an. Motivation? Freude? Fehlanzeige?

Eine Frage der Einstellung

Wir sind verwöhnt. Und haben die falsche Einstellung. Während wir das ganze Jahr auf diese Urlaubstage hin fiebern, lassen wir einen wichtigen Punkt außer Acht. Das Leben dazwischen. Dieses Leben, das wir so gestalten sollten, dass es uns auch dann Spaß macht, wenn wir keinen Urlaub haben. Nur damit wir uns richtig verstehen, Urlaubstage sind eine super Sache und ich mache genauso gerne Urlaub wie der Rest der arbeitenden Zunft, nur freue ich mich, wenn ich zurückkomme und das sind die Gründe dafür.

Motiviert in den Arbeitsalltag

Ziel deines Urlaubs ist es ja, dass du gedanklich und körperlich von der Arbeit wegkommst, dich entspannen kannst und deine Energiereserven wieder auffüllst. Soweit so gut.

Wenn ich auf Urlaub bin, liege ich nicht nur am Strand oder schlürfe Cappuccino 🙂 Ich sage bewusst nicht nur, weil ich mir daneben auch Gedanken mache. An Urlaubstagen ist endlich Zeit, Dinge zu reflektieren, über Situationen genauer nachzudenken, zu hinterfragen und vor allem, sich bewusst zu machen, wo man gerade steht.

Wenn ich also am Strand liege, schreibe ich Gedanken auf  und mach mir Listen. Bin ich mit meiner aktuellen Situation zufrieden? Kann ich etwas optimieren? Welche Menschen sind mir wichtig und wofür muss ich mir mehr Zeit nehmen? Prioritäten setzen.

Diese Art von Gedanken-Sortieren finde ich immer ungemein entspannend. So werde ich mir über Dinge klar und bin automatisch zufriedener. Sobald man sich mit der Frage beschäftigt, was denn aktuell gut läuft und womit man zufrieden ist, geht man aus dem „Defizit-Denken“ raus. Nörgeln und Jammern ist nicht nur blockierend, es bringt uns auch nicht weiter. Wenn wir also schon am vorletzten Tag unseres Urlaubs unentspannt sind und jammern, dass übermorgen wieder die Arbeit ruft, sollte es doch eigentlich genau umgekehrt sein, oder? Voller Energie heimkommen, mit neuen Plänen und natürlich voller Schwung und Motivation! Oder?

Jeder Tag bietet so viele neue Möglichkeiten und wir können Situationen jederzeit verändern – vorausgesetzt wir möchten das.

Es gibt Menschen, die vor Tatendrang nur so sprühen, denen scheinbar alles gelingt und die immer voller Energie und Motivation ihre Arbeit verrichten. Dann gibt es noch die andere Kategorie, die sich nörgelnd unzufrieden und energielos durch den Tag quält und die Stunden zählt, bis denn der Arbeitstag endlich wieder vorbei ist.
Wo gehörst du dazu und wo möchtest du gerne dazugehören?

In Balance bleiben

Es kann immer Tage geben, an denen Energie und Motivation etwas nachlassen, doch das große Ganze muss stimmig sein. Es ist immerhin dein Leben, du kannst entscheiden, wie du damit umgehst, welche Entscheidungen du triffst und wie du dich fühlst. Dafür ist niemand anderes verantwortlich auch keine äußeren Umstände. Nur du allein.

Es ist dein Leben, also mach was draus. Schapp dir ein Blatt Papier. Egal, ob du gerade im Urlaub bist, oder am Schreibtisch sitzt. Nimm dir jetzt die Zeit, deine Gedanken zu ordnen und deine aktuelle Situation zu reflektieren. Schreib auf, womit du im Moment sehr zufrieden bist, was dir Spaß macht und was du unbedingt zeitnah umsetzen möchtest. Gibt es Projekte, die du schleifen lässt, Pläne oder Ziele, die du nicht umsetzten konntest, weil die Prioritäten woanders lagen. Möchtest du schon lange deine Ernährung umstellen, täglich Sport treiben oder mehr Zeit mit Freunden verbringen? Schreib es auf und reflektiere!

Viel Spaß dabei!

Be extraordiary and stay positive!
Deine Marina

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