Auf der Suche nach meinem Optimum – Teil 2

Heute melde ich  mich mit einem besonderen Update bei euch: die 6 Monate Testphase zu „OPTIMUM“ in Kooperation mit der Heiltherme Bad Waltersdorf sind um. Und ich darf euch voller Spannung meine Ergebnisse präsentieren!


Worum geht´s?

Wie ihr ja schon von meinem vorigen Artikel wisst, war ich im Herbst 2019 in Bad Waltersdorf in der Heiltherme eingeladen und durfte dort das Konzept „OPTIMUM“ testen. Dieses Konzept richtet sich nach den drei Säulen: Entspannung – Ernährung – Bewegung. Im Optimum – Testzentrum habe ich im Rahmen dieses Konzepts einen Fitness-Vitaltest, einen Körperzusammensetzungs-Test, Gleichgewichts-Übungen auf der MFT-Platte und HRV-Messungen durchgeführt und somit meinen aktuellen Fitness-Level und die für mich passenden Trainingseinheiten bestimmt.

Ergebnisse vom Vorjahr

Bei mir ging es vor allem darum, mehr Entspannungsphasen in den Alltag einzubauen, da ich zu dieser Zeit beruflich stark gefordert war. Außerdem, zeigte sich anhand der durchgeführten Messungen, dass ich an Muskelmasse verloren hatte, da der Körper aufgrund von Stress auf das körpereigenen Eiweiß zurückgegriffen hatte. Meine Aufgabe lautete daher: Muskelmasse aufbauen. Gerade aufgrund meines Jobs sitze ich sehr viel. Daher war es von Vorteil, Muskulatur aufzubauen, um meinen Körper zu stabilisieren und zu stärken.

Mit dem Vitalmonitor das OPTIMUM finden

Wie im ersten Teil berichtet, habe ich ein eigenes Messgerät mitbekommen, den Vitalmonitor, das ich die letzten 6 Monate verwendet habe. Die täglichen Messungen am Morgen oder vor Trainingseinheiten mit dem Vitalmonitor, lieferten mir genaue Daten zu Vitalwerten, Leistungsfähigkeit, Puls und Bio Age. Ähnlich wie ein Pulsgurt wird der Brustgurt in Größe einer Streichholzschachtel unterhalb der Brust angelegt. Während ich in einem vorgegebenen Rhythmus atme, ermittelt der Vitalmonitor meine Vitalwerte, gibt an, in welchem Pulsbereich ein Training sinnvoll ist, in welchen Pulsbereichen Ausdauer- und Krafttrainings möglich sind und verrät mir mein Bio Age. Letzteres wird anhand des aktuellen Stresslevels, sportlicher Betätigung, Schlafqualität und des allgemeinen Befindens, berechnet. Ein riesen Vorteil beim Vitalmonitor: Über die App war ich auch zu Hause mit meinen Coaches verbunden und konnte mich mit Fragen jederzeit an sie wenden. Die beiden wiederum versorgten mich immer mit neuesten Infos und Antworten. 🙂

Für mich war es unglaublich spannend zu sehen, wie sich die einzelnen Parameter veränderten. Beispielsweise ist mein Bio Age, das zu Beginn relativ hoch (sprich: ich ziemlich alt :-)) war, nach ein paar Wochen signifikant gesunken. Auch die Angaben für Ausdauer- und Krafttrainings in den entsprechenden Pulsbereichen waren immer sehr zutreffend. Ich hatte mich im November letzten Jahres für ein paar Tage erkältet und die Messungen weiter durchgeführt und die Werte hatten sich meinem Gesundheitszustand angepasst! Das Bio Age ist gestiegen, die Trainings wurden alle in der roten Phase angezeigt und somit als „nicht empfehlenswert“ eingestuft. Mit meiner Genesung wurden dann auch die Vitalwerte wieder besser.

In Zusammenhang mit “OPTIMUM” verwende ich gerne das Zitat:

„Wenn du tiefgreifende Veränderungen willst, musst du dich tiefgreifend verändern.“

Für kleine Veränderungen reichen oftmals schon minimale Änderungen im Tagesablauf, in der Ernährung oder der eigenen Einstellung.

Für mich war es in erster Linie nicht wichtig, mein Gewicht zu verändern, sondern mein Optimum zu finden und dieses war hauptsächlich in der Säule „Entspannung“ angelegt. Doch auch dafür müssen immer mehrere Komponenten mitspielen und die Trainingseinheiten haben mir dabei sehr geholfen.

1 Jahr später – Nachtestungen & Ergebnisse

Im September 2020 hat mich eine erneute Einladung in die Heiltherme erreicht, um nochmal Testungen durchzuführen und zu sehen, was sich bei mir verändert/verbessert hat.  Zum einen wurde wieder eine BIA-Messung durchgeführt. Diese schlüsselt die genaue Körperzusammensetzung auf und man kann gut sehen wie die Verteilung von Fett, Muskulatur und Zellwasser im Körper aussieht. Die zweite Messung war ein richtiges Highlight, denn es handelte sich dabei um eine Ultraschall-Körperfett-Messung! Diese wird normalerweise nur im medizinischen Bereich und im Spitzensport angewendet und ist extrem genau in ihrer Messung. Und so funktioniert´s:

Die Ultraschall-Körperfett-Messung

Bei dieser Analyse werden 8 Markierungen am Körper vorgenommen. Bernd – der Gesundheitscoach in der Heiltherme – misst dafür an Bizeps, oberem und unterem Bauch, Oberschenkelvorderseite, Oberschenkel seitlich, Unterschenkel, Rückenstrecker und Unterarm. Diese Punkte werden in einem speziellen Messverfahren errechnet und am Körper direkt markiert. An den markierten Stellen wird anschließend mit der Ultraschall-Messung begonnen.

Dank des Ultraschall-Messgeräts ist jetzt genau ersichtlich, wo die Hautschicht verläuft, wo und wie dick die eingelagerte Depotfett-Schicht ist und wo Faszien eingebettet sind und der Muskel verläuft. Genauer kann eine Messung nicht verlaufen, denn hier bleibt wirklich nichts unentdeckt. 😉

Coach Bernd hat diese Messungen durchgeführt und anschließend ausgewertet und mit mir besprochen. Ich möchte an dieser Stelle nochmal dazu sagen, dass es mein Ziel war, Muskelmasse zuzunehmen und mehr Entspannungsphasen in meinen Alltag einzubauen. Gewichtsabnahme war bei mir kein Thema, da ich grundsätzlich schon schlank gebaut bin. Et voilà, das sind die Ergebnisse.

Der Vergleich zum Vorjahr zeigt folgendes:

Der Körperfett-Anteil ist gesunken, gleichzeitig hab ich aber auch ein Kilo Muskelmasse verloren. Ich habe seit der Messung im Vorjahr mehr Krafttrainings umgesetzt, gleichzeitig auch Ausdauertraining betrieben. An meiner Ernährung habe ich nichts verändert, ich esse 3x täglich normale Portionen und achte auf einen hohe Eiweiß- und einen geringen Kohlenhydratanteil in der Mahlzeit. Da ich jetzt doch aufgrund von Stress an Muskelmasse verloren habe, gilt es jetzt, diese wieder hinzuzufügen. Auch die Umsetzung von mehr Ruhepausen gelingt mir noch nicht so ganz. 🙂

Auszeit beim Naturbadeteich

Eines meiner persönlichen Highlights in der Heiltherme ist – neben dem sehr guten Essen 🙂 – die Außenanlage samt Naturbadeteich. Wer gerne im Naturgewässer badet und auch vor kühlen Temperaturen nicht zurückschreckt, wird diesen genauso lieben wie ich. Bei Sonnenschein und angenehm milden Temperaturen kann man auch Ende September noch die Reste des Sommers genießen und auf den Sonnenliegen etwas Bräune ergattern. Nach all den Testungen und Trainingseinheiten des Tages, sind die knackigen 19°C Grad Wassertemperatur eine willkommene Abwechslung und regen noch dazu Durchblutung, Muskelregeneration und Gewebestraffung an. 🙂 #winwin

Regionale Genüsse in der Heiltherme

Neben all den Messungen möchte ich euch eine Sache keinesfalls vorenthalten: das wunderbare Essen. Die bewusst regionale Küche, die sich sowohl beim großzügigen und liebevoll angerichteten Frühstücksbuffet wie auch beim Abendessen widerspiegelt, fügt sich nahtlos in das Konzept von “OPTIMUM” ein. Schon im Vorjahr habe ich das Essen in den höchsten Tönen gelobt und auch in diesem Jahr kann ich mich nur wiederholen. In der Heiltherme kann nach Herzenslust und mit gutem Gewissen geschlemmt werden – ein Genuss für alle Sinne.

Kennst du dein OPTIMUM schon?

Genau darum geht es im Konzept von „OPTIMUM“! Im Vordergrund stehen der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen und vor allem der persönliche Wohlfühl-Effekt. Es geht darum, für jeden maßgeschneiderte Lösungen zu finden, die auf die jeweiligen Wünsche und Ziele angepasst werden. Jeder hat es verdient, sich gut zu fühlen und fit, gesund und leistungsfähig zu sein. Doch es ist auch jeder für sich und seinen Körper selbst verantwortlich und dafür die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen.

Das Team von „OPTIMUM“ weiß, wie es geht und ermittelt im Optimum-Testzentrum bei einer passgenauen Analyse und den Vitaltests die optimale Lösung.

Mein Fazit dieser Auswertung?

Es gibt immer etwas zu optimieren. Und das ist auch gut so. Der Körper verändert sich ständig, ist neuen Anforderungen und Belastungen ausgesetzt. Unsere Aufgabe ist es, diese so gut wie möglich auszubalancieren. Diese Balance schaffe ich am besten mit Bewegung und Sport sowie Regeneration. Wenn diese Komponenten zu kurz kommen, sehe ich das in Form von erhöhtem Stress, Unausgeglichenheit oder Gewichtsverlust. Das möchte ich vermeiden, daher bin ich selbst immer bestrebt, meinem Körper Gutes zu tun und diesem Gutes zuzuführen. In Form von Entspannung, Ernährung, Hochleistungsvitalstoffen und Sport.

Ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich das Team von OPTIMUM kennen lernen und dieses großartige Konzept samt Vitalmonitor testen durfte. Ich fühle mich sehr gut und vor allem sehr gut aufgehoben bei diesem kompetenten und sympathischen Team und kann dieses Konzept wirklich weiterempfehlen!

Gerade in der aktuellen Zeit ist es wichtiger denn je, dass wir auf uns Acht geben, gestärkt und gesund sind und das auch bleiben!

Danke an das Team von OPTIMUM und der Heiltherme in Bad Waltersdorf! Ich komme mit Sicherheit bald wieder! 🙂

Be extraordinary and stay positive,
deine Marina

 

*Kooperation in Zusammenarbeit mit der Heiltherme

 

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